Datenschutzerklärung
Fassung 1.3, Stand 16.10.2026
Diese Erklärung sagt, welche Daten wort bearbeitet, wozu, wie lange und wer sie sieht. Sie folgt dem schweizerischen Datenschutzgesetz (DSG).
Verantwortlich
spectrum3 GmbH
Schutzengelstrasse 24
6340 Baar
Schweiz
Kontakt: info@futurino.ch
Was wir nicht tun
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analysewerkzeuge, keine Kekse von Dritten.
- Keine Schriften, Skripte oder Bilder von fremden Servern; dein Browser spricht nur mit unserem Server.
- Kein Verkauf und keine Weitergabe deiner Daten, ausser an die unten genannten Auftragsbearbeiter.
Wozu wir Daten bearbeiten
- Um dir die Anwendung bereitzustellen: Konto, Anmeldung, Arbeitsräume und was du darin tust.
- Um die Anwendung sicher zu betreiben: Schutz vor Missbrauch, Fehlersuche, Sicherungen.
- Um dir Mails zu schicken, die zum Betrieb gehören: Bestätigung, Passwort, Einladungen, Hinweise zu deinem Konto. Werbung schicken wir nicht.
Welche Daten wir speichern
Zu deinem Konto
- Dein Konto: Mailadresse als Anmeldename, ein nicht umkehrbarer Abdruck deines Passworts, der Anzeigename und, falls eingerichtet, das Geheimnis des zweiten Faktors.
- Abdrücke der Links aus Mails (Bestätigung, neues Passwort, Rücknahme einer Löschung), höchstens 30 Tage.
- Deine Anmeldungen: ein Abdruck des Anmeldekekses, ein grober Gerätename und die Zeit der letzten Nutzung.
- Abdrücke deiner Wiederherstellungscodes für den zweiten Faktor.
- Wann du welche Fassung der Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung angenommen hast.
Zu deinen Inhalten
- Deine Arbeitsräume mit ihrem Namen.
- Wer zu welchem Arbeitsraum gehört, mit welcher Rolle.
- Einladungen in einen Arbeitsraum, mit der Mailadresse der eingeladenen Person, bis 30 Tage nach Ablauf.
- Türen für Teilnehmende ohne Konto: Code, Bezeichnung und Frist, bis 90 Tage nach Ablauf.
- Teilnahmen ohne Konto: das gewählte Pseudonym und ein Abdruck des Teilnahmekekses, höchstens zwölf Stunden.
- Klassen für Lernende ohne Konto: Name, Klassencode und die Marke im QR-Code der Karten, die Einstellungen fürs Üben.
- Lernende einer Klasse: ein Name, den die Lehrperson vergibt (ein Pseudonym genügt), ein nicht umkehrbarer Abdruck der drei Bilder und wann zuletzt geübt wurde. Keine Mailadresse, kein Geburtsdatum.
- Anmeldungen der Lernenden auf einem Gerät: ein Abdruck des Anmeldekekses, drei Stunden auf geteilten Geräten, höchstens 90 Tage auf eigenen.
- Geräte, auf denen sich Lernende schon angemeldet haben, als Abdruck eines Gerätekekses, 180 Tage nach der letzten Anmeldung. So sperren falsche Versuche von fremden Geräten niemanden auf dem eigenen Gerät aus.
- Der Lernstand eines Kindes: wie sicher jede Rechtschreibfähigkeit sitzt, die Kartei der selbst falsch geschriebenen Wörter, Tagesbilanzen, Zähler, Abzeichen und Einstellungen.
- Eine Kurzfassung des Lernstands für die Übersicht der Lehrperson: Stationen, Stufen und Übungen je Tag.
- Die letzten 14 Tagesstände eines Lernstands, damit sich ein Fehler zurücknehmen lässt.
Für den Betrieb
- Codes, mit denen der Betrieb die Eröffnung von Konten erlaubt.
- Kosten und Dauer jedes KI-Aufrufs, ohne Inhalt, zwei Jahre.
- Aufträge, die im Hintergrund laufen, etwa eine Mail, die beim ersten Versuch nicht hinausging, höchstens 30 Tage.
- Die Antwort auf einen Speichervorgang, damit eine Wiederholung nach einem Netzunterbruch nichts doppelt anlegt, zwei Tage.
- Ein Protokoll, wer wann was getan hat (etwa Anmeldung, Einladung, Löschung), ohne Inhalte, ein Jahr.
- Technische Fehler mit Art und Ort im Programm, ohne Inhalte und ohne Personenbezug, 90 Tage.
- Zähler gegen Missbrauch, etwa zu viele Anmeldeversuche, als Abdruck ohne Netz- oder Mailadresse, einen Tag.
- Das Verzeichnis von Vorfällen der Datensicherheit, wie es das Datenschutzgesetz verlangt, drei Jahre.
- Einstellungen des Betriebs.
- Welche Fassung der Datenbank eingerichtet ist.
- Ist die KI eingeschaltet: einzelne Aufgaben mit der Antwort eines Kindes und den Urteilen der Anwendung und der KI, ohne Namen, damit der Betrieb die KI prüfen kann. Gelöscht nach 90 Tagen.
Ein Konto, das nach der Eröffnung nicht innerhalb von 14 Tagen bestätigt wird, löschen wir mit allem, was daran hängt.
Lernende ohne Konto in einer Klasse
Kinder und Jugendliche bekommen kein Konto. Ihre Lehrperson legt eine Klasse an und druckt für jede Person eine Karte mit einem Klassencode, einem Namen und drei Bildern. Den Namen vergibt die Lehrperson; ein Fantasiename genügt, und wir empfehlen ihn. Gespeichert werden dieser Name, ein Abdruck der drei Bilder, aus dem sich die Bilder nicht zurückgewinnen lassen, ein Anmeldekeks und was die Person beim Üben tut. Diese Daten gehören zum Arbeitsraum der Lehrperson oder der Schule. Sie entscheidet über sie, sieht sie und ist für Fragen dazu die erste Anlaufstelle. Andere Lernende sehen nichts davon. Ranglisten gibt es keine. Löscht die Lehrperson eine Person oder eine Klasse, verschwindet alles, was daran hängt. Den Betrieb erreichst du über info@futurino.ch.
Kekse und Speicher im Browser
Wir setzen nur Kekse, ohne die die Anwendung nicht funktioniert, und keine von Dritten:
- Ein Anmeldekeks, solange du angemeldet bist, höchstens 30 Tage und 14 Tage ohne Bewegung.
- Ein Teilnahmekeks, wenn du ohne Konto teilnimmst, höchstens zwölf Stunden.
- Ein Anmeldekeks für Lernende einer Klasse, drei Stunden auf einem geteilten Gerät, höchstens 90 Tage auf einem eigenen; die Lehrperson stellt das für die Klasse ein.
- Ein Gerätekeks, sobald jemand mit einer Karte übt, 400 Tage. Er enthält nur eine Zufallszahl und dient dazu, ein Gerät wiederzuerkennen, auf dem schon geübt wurde; so sperren falsche Versuche anderer niemanden aus.
Im Speicher deines Browsers merkt sich die Anwendung kleine Einstellungen: das Farbschema, den zuletzt gewählten Arbeitsraum, einen Einladungscode, bis du ihn eingelöst hast, die Seite, zu der du nach der Anmeldung zurückkehrst, und in der Konsole den zuletzt geöffneten Reiter. Wer mit einer Karte übt, findet auf diesem Gerät beim nächsten Mal den Klassencode schon eingetragen, nach dem QR-Code samt der Marke der Karte. Diese Angaben verlassen dein Gerät nicht.
Wie wir die Daten schützen
Die Verbindung ist verschlüsselt. Inhalte liegen verschlüsselt in der Datenbank (XChaCha20-Poly1305). Wer nur eine Kopie der Datenbank entwendet, kann damit nichts lesen. Der Betrieb könnte die Inhalte technisch entschlüsseln. Wir tun es nicht, und die Betreiberansicht zeigt keine Inhalte, nur Zahlen, Zustände und die Namen der Arbeitsräume.
Passwörter speichern wir nur als nicht umkehrbaren Abdruck. Netzadressen speichern wir nie im Klartext, nur als Abdruck für den Schutz vor Missbrauch.
Kommt es trotzdem zu einer Verletzung der Datensicherheit, halten wir sie fest, melden sie dem EDÖB, wenn ein hohes Risiko für dich besteht, und informieren dich, wenn das zu deinem Schutz nötig ist.
Auftragsbearbeiter und Länder
- cyon AG, Basel, Schweiz: Betrieb des Servers, der Datenbank und des Mailversands. Alle Daten der Anwendung liegen in Rechenzentren in der Schweiz. cyon führt Protokolle des Webservers mit Netzadressen, um den Betrieb und die Sicherheit zu gewährleisten, und löscht sie nach ihren eigenen Fristen.
Wie lange wir Daten aufbewahren
Die Fristen stehen oben bei jeder Art von Daten. Darüber hinaus gilt: Was du in einem gemeinsamen Arbeitsraum beigetragen hast, bleibt nach der Löschung deines Kontos im Raum, ohne Bezug zu dir; wer den Raum führt, kann es löschen.
Sicherungen
Der Server wird täglich gesichert; Sicherungen werden nach 30 Tagen überschrieben. Gelöschte Daten verschwinden deshalb spätestens 30 Tage nach der Löschung auch aus den Sicherungen. Sicherungen, die der Betrieb selbst herunterlädt, sind verschlüsselt und werden nicht länger aufbewahrt als nötig.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, auf Berichtigung, auf Löschung und auf Herausgabe deiner Daten in einem gängigen Format, und du kannst einer Bearbeitung widersprechen. Das meiste erledigst du selbst: Unter Konto, Deine Daten lädst du alle deine Daten als Datei herunter und löschst dein Konto. Eine Löschung wird nach 7 Tagen endgültig; bis dahin kannst du sie zurücknehmen. Für alles Weitere schreib an info@futurino.ch. Wir antworten innert 30 Tagen. Damit niemand fremde Daten erfragt, beantworten wir eine Anfrage nur an die Mailadresse des Kontos.
Bist du mit unserer Antwort nicht einverstanden, kannst du dich an die Aufsichtsbehörde wenden: Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB), Feldeggweg 1, 3003 Bern, www.edoeb.admin.ch.
Besonderheiten von wort
Was ein Kind geübt hat und noch nicht beim Server angekommen ist (etwa ohne Netz), bewahrt der Browser des benutzten Geräts auf, bis es gespeichert ist, höchstens 30 Tage; danach löscht die Übungsseite es, sobald sie auf diesem Gerät wieder geöffnet wird. Für das Hördiktat nutzt die Übungsseite die Sprachausgabe des Geräts. Je nach Gerät und Browser kann diese einen Dienst des Herstellers verwenden; vorgelesen werden nur Übungswörter, Übungssätze und Anweisungen, nie Namen. Meldet ein Kind eine Aufgabe als unlösbar, falsch oder unpassend, sieht seine Lehrperson die Aufgabe und wie oft sie gemeldet wurde, nicht von wem. Leitet die Lehrperson sie weiter, sieht der Betrieb nur die Aufgabe und die Zahl der Meldungen, ohne Namen von Kindern, Lehrpersonen oder Klassen. Ist die KI eingeschaltet, schickt die Anwendung in wenigen, unklaren Fällen die Aufgabe, die Antwort des Kindes, das geübte Thema und die Klassenstufe an das Sprachmodell, nie einen Namen, eine Klasse oder einen Lernstand. Einen eigenen Satz eines Kindes schickt sie nur, wenn die Lehrperson das für ihre Klasse eingeschaltet hat. Die KI wählt aus festen Urteilen; Texte an Kinder schreibt sie nicht. Für die Prüfung der KI bewahrt der Betrieb bis zu 200 solche Fälle ohne Namen auf und liest sie, höchstens 90 Tage; sie hängen an keinem Kind und keiner Klasse und werden deshalb erst mit dem Arbeitsraum oder nach 90 Tagen gelöscht.
Änderungen
Ändert sich diese Erklärung wesentlich, informieren wir angemeldete Personen per Mail. Es gilt die Fassung, die hier steht.